analog fotografieren

minolta SRT 303

seit ein paar Monaten fotografiere ich analog. 
Die Kamera habe ich vor einem Jahr geschenkt bekommen und im Sommer habe ich noch zwei Objektive und einen Blitz dazu bekommen.
Die Minolta SRT 303 ist eine Kleinbildkamera, das heißt man benutzt einen 35 mm-Kleinbildfilm mit dem Bildformat 24 x 36 mm.
Analog zu fotografieren macht einfach viel mehr Spaß, denn man macht sich viel mehr Gedanken um das Motiv 
und steckt seine ganze Kreativität hinein. Ich wähle viel gezielter den Ausschnitt und das Motiv aus, um das perfekte Foto zu bekommen. 
Wenn ich schon durch den Sucher sehe, dass das Bild nicht unbedingt was wird, dann löse ich auch nicht aus, 
um mir die Bilder für bessere Momente aufzuheben. Da man alles manuell einstellen muss, kann man sehr viel am Bildausschnitt,
 der Schärfe, den Blenden und der Zeit herumspielen und ausprobieren. 
Das Spannendste ist wenn der Film dann voll ist und  ich ganz ungeduldig auf den entwickelten Film warten muss. 
Die Freude ist dann umso größer wenn ich die fertigen Bilder sehe! ♥ 
Die Fotos haben einfach viel mehr Ausdruck und diese Einzigartigkeit machen sie irgendwie für mich besonderer, als all die digitalen Fotos. 


Meine ersten analogen Bilder:
Das war ein Schwarz-Weiß Film (Ilford XP2 Super ISO 400) 
Leipziger Hauptbahnhof


das ist mein absolutes Lieblingsbild! ♥ 

Kommentare:

  1. ich würde so gerne analog fotografieren.
    hab aber auch riesen respekt davor.

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  2. Sehr schöne S-W Bilder! Ich bin ganz deiner Meinung! Besser kann man es nicht beschreiben..
    Du solltest unbedingt mal Kodak Tri-X 400 und Ilford HP5+ probieren! :) Die sind einfach klassisch. Und wo lässt du deine Filme entwickeln?
    Viele Grüße

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  3. Eine Liebeserklärung an die analog- Fotografie, die ich sofort unterschreiben würde!
    Ah und wenn Du gerne und öfter s/w fotografierst, würde es sich preislich auf Dauer sicherlich auszahlen, die Filme zu Hause selbst zu entwickeln.
    Anleitungen/Equipment findet man oft sehr günstig (und mit etwas Glück sogar umsonst) und die Anschaffung der Chemie (es gibt auch Entwicklungsmethoden mit Instantkaffee, kein Witz :) rechnet sich ab ein paar Filmen. Ich habe irgendwo neulich eine Aufstellung gesehen, nach der man bei Selbstentwicklung um die 22Cent pro Film zahlt.
    Uuuuund man muss nicht erst auf das Grosslabor warten mit den Bildergebnissen ;)
    Scannst Du die Negative für den Blog ein oder fotografierst Du die Abzüge ab?
    Besonders die Bilder am Pier gefallen mir übrigens sehr!
    VG, Fae

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